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Söder: Wolfgang Bauer ist neuer Präsident des Landesamts für Digitalisierung, Breitband und Vermessung
Behörde ist zuständig für Vermessung, Geobasisdaten und schnelles Internet

Die 1.080 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung haben einen neuen Chef. „Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer Bestellung“, stellte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder beim Wechsel in der Leitung des Landesamtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung am Dienstag (21.3.) in München fest. Als neuen Leiter führte Söder Wolfgang Bauer in sein Amt ein.

Die bayerische Vermessungsverwaltung dokumentiert lückenlos alle Liegenschaften Bayerns im Liegenschaftskataster. „Sie sichert damit das Grundeigentum der Bürger. Die erfassten Geobasisdaten werden stets aktuell und bedarfsgerecht Bürgern, Wirtschaft und Verwaltung bereitgestellt. Mit dem IT-Dienstleistungszentrum des Freistaats Bayern (IT-DLZ), dem Bayerischen Breitbandzentrum sowie dem BayernWLAN-Zentrum bietet das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung heute auch IT-Dienstleistungen für die staatliche Verwaltung und Unterstützung beim Ausbau des schnellen Internets in Bayern an“, hob Söder hervor.

Das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit Sitz in München ist zentraler Ansprechpartner für den gesamten Bereich der amtlichen Vermessung in Bayern. Die Vermessungsverwaltung leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur Behördenverlagerung. Außenstellen des Landesamtes befinden sich in Nürnberg, Schwabach, Neustadt a.d.Aisch, Marktredwitz, Windischeschenbach, Amberg, Regensburg, Straubing, Landshut, Fürth und Augsburg. Im Zuge der laufenden größten Behördenverlagerung sind weitere Standorte in Hof, Waldsassen und Freyung geplant. Das Landesamt erfasst Geobasisdaten und stellt diese digital in Onlinediensten, oder analog in Karten zur Verfügung. Zudem gehören in dessen Zuständigkeitsbereich der Breitbandausbau in Bayern und die Digitalisierung von Daten, Prozessen und Infrastrukturen, etwa von Behördennetzen. Die Mittelbehörde des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat ist zugleich Aufsichtsbehörde über 51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung mit 2.430 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Ämter sind in Bayern für die Grundstücks- und Gebäudevermessungen sowie den Ausbau des schnellen Internets zuständig.

Wolfgang Bauer, Jahrgang 1970, trat 1998 nach Ablegung der Großen Staatsprüfung für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst und für den höheren Flurbereinigungsdienst bei der damaligen Bezirksfinanzdirektion München in die Bayerische Vermessungsverwaltung ein. Es folgten Tätigkeiten am Finanzministerium, der Staatskanzlei und dem Landesamt für Finanzen. Bauer war Teilnehmer am 20. Lehrgang für Verwaltungsführung und leitete seit 2008 verschiedene IT-Referate im Finanzministerium – zuletzt war er für die IT-Strategie, IT-Sicherheit und IT-Infrastruktur verantwortlich.

Im Rahmen des Festakts verabschiedete Söder gleichzeitig den bisherigen Präsidenten Dr.-Ing. Klement Aringer in den Ruhestand. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Behörde zum heutigen modernen Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In Anerkennung seiner besonderen Verdienste um das Vermessungswesen in Bayern verlieh ihm Söder die Soldnermedaille. Namensgeber der Auszeichnung ist Johann Georg von Soldner. Der Astronom und Mathematiker legte u.a. die wissenschaftlichen Grundlagen für die Bayerische Landesvermessung. Soldner hat sich besondere Verdienste erworben bei der Entwicklung einfacher Rechenverfahren für die Landesvermessung auf der so genannten „Soldnerkugel“.

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