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Schnelles Internet in Schwaben – Söder und Füracker übergeben 43 Förderbescheide

17,6 Millionen Euro Fördermittel

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 43 Gemeinden aus Schwaben erhalten heute insgesamt 17,6 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.278 Gemeinden und mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Albert Füracker am Dienstag (27.9.) in München. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder. „Der Anschluss an die Datenautobahn stärkt die ländlichen Regionen und die Heimat“, ergänzte Füracker.

Die Gemeinden in Schwaben engagieren sich stark beim Breitbandausbau. Mit 319 Gemeinden befinden sich in Schwaben 94 Prozent im Förderverfahren. 164 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 61,2 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von insgesamt 232,95 Millionen Euro für Schwaben ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.964) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.278 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von mehr als 484 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 20.000 km Glasfaserleitungen verlegt. „Damit können künftig weitere 500.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum“, merkte Füracker an. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte.

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