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Söder übergibt 29 Förderbescheide für schnelles Internet in Unterfranken

6,8 Millionen Euro Fördermittel

„Auf dem Weg zur Datenautobahn. Der Ausbau von schnellem Internet läuft in Bayern auf Hochtouren. 29 Gemeinden aus Unterfranken erhalten heute insgesamt 6,8 Millionen Euro Förderung. Damit haben bereits 1.300 Gemeinden und mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten“, freute sich Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder bei der Übergabe der Breitband-Förderbescheide an die Kommunen am Freitag (7.10.) in Würzburg. „Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung - eine bundesweit einzigartige Summe“, betonte Söder.

Die Gemeinden in Unterfranken sind beim Breitbandausbau hoch engagiert. Mit 291 Gemeinden befinden sich hier derzeit 94 Prozent im Förderverfahren. 192 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt mehr als 55,1 Millionen Euro zugesagt. Ein großer Teil der Fördermittel von maximal 192,25 Millionen Euro für Unterfranken ist aber noch offen. „Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets“, appellierte Söder.

Bayernweit sind bereits rund 96 % (1.964) aller Kommunen in das bayerische Förderverfahren eingestiegen. Bereits 1.300 Kommunen starten mit einer Gesamtfördersumme von rund 491 Millionen Euro in den Breitbandausbau. Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 20.000 km Glasfaserleitungen verlegt. Damit können künftig weitere 500.000 Haushalte mit schnellem Internet versorgt werden, vor allem im ländlichen Raum. Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7.300 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. Seit Übernahme der Verantwortung durch das Heimatministerium verbesserte sich die Versorgung mit schnellem Internet bei einer Bandbreite von mind. 50 Mbit/s in ländlichen Gemeinden Bayerns von unter 16 auf über 32 Prozent der Haushalte.

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