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Prozent der bayerischen Kommunen im Förderverfahren

Heimatminister übergibt EU-weit ersten Förderbescheid in Höhe von 106.560 Euro für ein Gigabit-Pilotprojekt an die Stadt Berching

Der flächendeckende Gigabit-Ausbau startet in eine neue Phase und geht mit Vollgas weiter. Bayern ist europaweiter Vorreiter. „Schnelles Internet wird jetzt noch schneller! Unsere bayerische Pilotförderung ermöglicht auch in Gebieten mit bereits vorhandenem schnellen Internet die Förderung von Gigabitbandbreiten. Vor allem gewerbliche Nutzer haben einen sehr hohen Bedarf an symmetrischen Bandbreiten. Auch private Anschlüsse profitieren von dieser Pilotförderung. Wir bringen damit ausschließlich Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Gebäude“, freut sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker bei der Förderbescheid-Übergabe für das Pilotprojekt der Stadt Berching. Den europaweit ersten Bescheid für geförderten Gigabit-Ausbau in bereits mit schnellem Internet versorgten Gebieten in Höhe von 106.560 Euro übergab Füracker an den ersten Bürgermeister Ludwig Eisenreich am Dienstag (29.10.) in Berching.

Bürgermeister Ludwig Eisenreich: „Wir sind in Berching ungemein stolz darauf zu den sechs Pilotgemeinden in Bayern zu zählen. Mit den neuen Gigabit-Glasfaseranschlüssen für das Gewerbegebiet Wegscheid / Breitenfurt ist Berching beim Ausbau der Breitbandinfrastruktur ab sofort im absoluten Spitzenfeld vertreten. Der ländliche Raum wird hier zum Vorreiter. “
Die Europäische Kommission hatte den Antrag Bayerns auf einen staatlich geförderten Gi-gabitausbau in „grauen NGA Flecken“ für sechs Pilotkommunen im Dezember 2018 genehmigt. „Diese Entscheidung war nicht nur ein großer Erfolg für die bayerische Breitbandförderung. Sie hat auch Vorbildcharakter für ganz Deutschland und alle EU-Mitgliedsstaaten“, so Füracker. Nach dem mittlerweile durchgeführten Auswahlverfahren eines künftigen Netzbetreibers durch die Stadt, startet unmittelbar mit der Förderzusage der Ausbau in Berching.

Ziel der Staatsregierung ist eine gigabitfähige Infrastruktur in ganz Bayern bis 2025. „Das ist eine große Herausforderung, die wir aber mit der Telekommunikationswirtschaft, dem Bund und den Kommunen gemeinsam schaffen können. Bayern als größtes Bundesland geht dieses Ziel schrittweise an: zunächst Glasfaser in die Fläche, damit schnelles Internet überall verfügbar ist, anschließend Verdichtung der Glasfaserinfrastruktur“, so Füracker. Es wurde eine bayernweite Gigabitförderung entwickelt, die aktuell der EU-Kommission zur Genehmigung vorliegt. „Damit wird künftig in ganz Bayern eine staatliche Förderung möglich, wo zwar ein Netzbetreiber schon 30 Mbit/s anbietet, aber noch keine Gigabit-Anschlüsse vorhanden sind. Kein anderes Land in Europa hat eine vergleichbare Breitbandförderung.“ unterstrich Füracker.

Förderung von Glasfaseranschlüssen für Rathäuser

Seit 15. September werden neben Glasfaseranschlüssen öffentlicher Schulen und Plankrankenhäusern auch direkte Glasfaseranschlüsse für Rathäuser mit bis zu 20.000 Euro gefördert. Erfolgt der Anschluss an das Bayerische Behördennetz, stehen bis zu 50.000 Euro bereit.

Die Richtlinie zur Förderung von Glasfaseranschlüssen und WLAN für öffentliche Schulen, Plankrankenhäuser und Rathäuser (GWLANR) wurde am 04.09.2019 im Bayerischen Ministerialblatt Nr. 344 bekannt gemacht.

Informationen zur GWLANR - insbesondere auch zum Bayerischen Behördennetz - finden Sie unter der Rubrik "Häufig gestellte Fragen"

Breitbandrichtlinie bis 31.12.2020 verlängert

Am 14. August 2019 wurde im Amtsblatt des StMFH die Verlängerung der Richtlinie zur Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen im Freistaat Bayern (Breitbandrichtlinie - BbR) um ein Jahr bekannt gemacht.

Förderanträge können somit bis zum 30. September 2020 gestellt werden.

Änderung der Kofinanzierungs-Breitbandrichtlinie

In der Pressemitteilung des StMFH vom 25. Juli 2019 wurde eine Verbesserung der Förderkonditionen im Rahmen der Kofinanzierung zum Bundesförderprogramm angekündigt. Die offizielle Bekanntgabe ist nun am 24.07.2019 im Bayerischen Ministerialblatt 2019 Nr. 265 erfolgt.

Die geänderte Kofinanzierungs-Breitbandrichtlinie (KofBbR) tritt am 1. August 2019 in Kraft.

Hinweise zur Gewährung der verbesserten Förderkonditionen im Rahmen der bayerischen Kofianzierung entnehmen Sie bitte unter der Rubrik "Infocenter / Musterdokumente und Leitfäden".

Breitband-WLAN Bericht - Digitale Infrastruktur in Bayern 2019

Breitband WLAN-Bericht 2019
Der Breitband-WLAN Bericht 2019, veröffentlicht vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat, gibt einen Überblick über die bayerische Breitband und WLAN-Initiative und deren Umsetzungsstand.


Breitband-WLAN Bericht 2019 - PDF (50 MB)

EU-KOM genehmigt bayerische Gigabit-Pilotförderung

Bayern hat in Europa die Tür zum nächsten Schritt des staatlich geförderten Gigabitausbaus aufgestoßen. Bayerische Hartnäckigkeit wird belohnt mit einem Novum in Europa: die Europäische Kommission hat heute (19.12.2018) europaweit erstmals eine Förderung in Gebieten ermöglicht, die bereits über einen Breitband-, aber nicht über einen Gigabitanschluss verfügen. Auf Antrag des Freistaats wurde im Rahmen eines Pilotprojektes in Gewerbegebieten eine staatliche Gigabitförderung auch dort genehmigt, wo bereits schnelles Internet mit 30 Mbit/s verfügbar ist. Schnelles Internet wird damit noch schneller.

"Wir bringen somit noch mehr Glasfaseranschlüsse direkt bis in die Gebäude. Bayern ist hier Vorreiter in Europa: Mit 6 Pilotprojekten in Gewerbegebieten startet im Freistaat "Gigabit II". Die Entscheidung der EU-Kommission ist nicht nur ein großer Erfolg für die bayerische Breitbandförderung. Sie hat Vorbildcharakter für ganz Deutschland und alle EU-Mitgliedsländer. Der flächendeckende Gigabit-Ausbau geht mit Vollgas weiter - Ich freue mich, dass Bayern erneut Vorreiter ist." So Finanz- und Heimatminister Albert Füracker.

Ergänzende Informationen: Pressemitteilung sowie Menüpunkt Förderprogramm

Das Bayerische Breitbandzentrum – Wir verbinden

Beratung, Information, Analyse – das sind die drei wesentlichen Aufgaben des Bayerischen Breitbandzentrums. Die Breitbandmanager informieren Kommunen, Netzbetreiber, Unternehmen und Bürger rund um das Thema Breitbandausbau in Bayern und unterstützen insbesondere die Kommunen beim Ausbau von Hochgeschwindigkeits-Internetverbindungen. Gerade die digitale Infrastruktur ist entscheidendes Mittel bei der Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen. Obwohl die Verantwortung für flächendeckend angemessene und ausreichende Telekommunikationsdienstleistungen beim Bund und den privaten Netzbetreibern liegt, unternehmen Freistaat und Kommunen freiwillig enorme Anstrengungen, um im Zuge der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung den Breitbandausbau in der Fläche voranzutreiben.

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Das Bayerische Breitbandzentrum Amberg steht Ihnen für alle Fragen rund um den Breitbandausbau in Bayern zur Verfügung. Sie erreichen uns von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie am Freitag von 8 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 09621/96543-90.

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