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FÜRACKER: BAYERN EUROPAWEIT VORREITER FÜR GIGABIT-FÖRDERUNG

Europäische Kommission genehmigt bayerische Gigabitrichtlinie

„Der Glasfaserausbau in Bayern startet in die nächste Stufe! Die Europäische Kommission hat die bayerische Gigabitrichtlinie genehmigt!“, freute sich Finanz- und Heimatminister Albert Füracker. Alle bisherigen von der Europäischen Kommission genehmigten Breitband-Förderprogramme in den Mitgliedsländern erlauben den Ausbau ausschließlich dort, wo noch keine 30 Mbit/s verfügbar sind. „Bayern hat sich nun durchgesetzt und letztendlich die Tür für die Förderung zukunftsfester Netze geöffnet“, hob Füracker hervor.
„Bayern ist damit europaweit Vorreiter! Die Entscheidung hat Vorbildcharakter für die Breitbandförderung in ganz Deutschland und allen EU-Mitgliedsländern“, betonte Füracker. „Der Freistaat fördert künftig nur noch Glasfaseranschlüsse bis in die Gebäude und die Kommunen erhalten die freie Wahl, den geförderten Gigabitausbau im Zuge eines Wirtschaftlichkeitslückenmodells umzusetzen, oder mit einem Betreibermodell selbst Eigentümer der geförderten Infrastruktur zu werden“, stellte Füracker klar. Füracker fordert die Netzbetreiber und die Kommunen auf, die Möglichkeiten der neuen Förderung zu nutzen. Der Freistaat Bayern wird nach Kräften unterstützen und auch die finanziellen Möglichkeiten der künftigen Bundesförderung für Bayern erschließen.

Ergänzende Informationen:
Der Ausbau der Breitbandnetze läuft in Bayern bereits seit 2014 auf Hochtouren und schreitet mit Riesenschritten voran. „Kein Bundesland unterstützt seine Kommunen mehr als der Freistaat“, machte Füracker deutlich. Mit bislang 1,07 Mrd. Euro Fördermitteln des Freistaats werden bereits heute über 50.000 km Glasfaser gelegt. Mehr als 765.000 Haushalte erhalten einen glasfaserbasierten Anschluss an das schnelle Internet, bei 130.000 Anschlüssen wird die Glasfaser bereits jetzt direkt in die Gebäude gebaut. Nach Abschluss der laufenden Projekte, werden über 99 % der bayerischen.

Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt sein. Das damit errichtete dichte Glasfasernetz reicht bis in die Dörfer und Weiler und bildet die Grundlage für den weiteren Gigabitausbau und künftige 5G-Mobilfunknetze. Bayern hat bereits jetzt eine gute Ausgangsposition: rund 50 % der bayerischen Haushalte sind schon gigabitfähig erschlossen.

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